Wir glauben daran, dass hinter jedem Konflikt Menschen stehen, die gehört werden wollen. Unser Ziel ist es nicht, Recht zu haben, sondern Wege zu finden, die für alle gangbar sind.
Was 2014 als kleines Büro mit zwei Mediatoren begann, hat sich zu einem spezialisierten Team entwickelt, das jährlich über 80 Konfliktfälle begleitet. Doch die Zahlen erzählen nur einen Teil der Geschichte.
Die Idee zu vivid-quarry entstand aus einer einfachen Beobachtung: Viele Konflikte eskalieren nicht, weil es keine Lösung gibt, sondern weil niemand einen sicheren Raum für ehrliche Gespräche schafft. Wir wollten diesen Raum schaffen.
Unser Team besteht aus zertifizierten Mediatoren mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen. Diese Vielfalt ist kein Zufall. Ein Wirtschaftskonflikt braucht andere Perspektiven als ein Familienstreit. Ein interkultureller Konflikt erfordert Sensibilität, die man nicht aus Büchern lernt.
Alle Teammitglieder haben eine mehrjährige Ausbildung in Mediation absolviert und bilden sich kontinuierlich weiter. Doch mehr als Zertifikate zählt für uns die Haltung: Neugier statt Vorurteile, Geduld statt Schnellschüsse, Respekt für alle Beteiligten.
Wir folgen keinem starren Schema. Jeder Konflikt ist anders, und was bei einem Fall funktioniert, kann beim nächsten scheitern. Dennoch gibt es Prinzipien, die unsere Arbeit leiten:
Es gibt Momente in der Mediation, die uns daran erinnern, warum wir diese Arbeit machen. Wenn zwei Menschen, die seit Monaten nicht mehr miteinander gesprochen haben, plötzlich wieder zuhören. Wenn eine festgefahrene Situation sich öffnet. Wenn aus Gegnern keine Freunde werden müssen, aber Partner, die gemeinsam eine Lösung tragen.
Konfliktlösung ist keine Zauberei. Es ist harte Arbeit, die Bereitschaft erfordert, eigene Positionen zu hinterfragen. Aber es funktioniert. Und es lohnt sich.
Der Name mag ungewöhnlich erscheinen. Ein Steinbruch – ein Ort, an dem etwas Hartes bearbeitet wird, um etwas Wertvolles freizulegen. Das beschreibt unsere Arbeit ganz gut. Konflikte sind hart, manchmal schmerzhaft. Doch wenn man sie richtig bearbeitet, kommt oft etwas zum Vorschein, das vorher verborgen war: Verständnis, Respekt, gemeinsame Interessen.
Das „vivid" steht für Lebendigkeit. Mediation ist kein trockener, akademischer Prozess. Sie ist lebendig, emotional, manchmal unbequem. Genau wie die Menschen, die zu uns kommen.
Wenn Sie in einer Konfliktsituation stecken und nicht wissen, wie es weitergehen soll, sind wir für Sie da. Ein unverbindliches Erstgespräch gibt Klarheit über die nächsten Schritte.
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